Samstag, 30. August 2008

Los Christianos!



Nun endlich konnte ich Angela überreden mit mir eine der Touristenhochburgen zu besichtigen. Und das hat überhaupt nicht weh getan. Im Gegenteil. Wenige Urlauber belebten die Strände und die Gassen der Altstadt, so dass auch keine Hektik aufkam. Haben lange am alten Ortsstrand am Hafen gesessen und das muntere Leben an uns vorbeiziehen lassen, nachdem wir selbiges schon zuvor am neuen Strand getan haben.



Der Hafen mit den Schiffen, Fähren und Fischerbooten gefällt mir aber deutlich besser. Er ist noch relativ authentisch und nicht so disneyhaft wie z.B. Las Americas. Ein Vorteil zudem: schlendert man etwas in die Stadt Altstadt hinein kann man gut und günstig essen und trinken.



Wir werden demnächst im Hafen ein Schifffahrt buchen und Wale und Delfine im Atlantik bestaunen. Muss mich aber vorher noich etwas an die Sonne gewöhnen, damit ich die viele Sonne aushalte. Oben in den Bergen ist das kein Problem, aber auf dem Wasser schon eher. Habe die Passagiere gesehen, die rot wie frisch gekochte Hummer von Bord gingen. Einen solchen Leichtsinn würde mir Angela mit einer kräftigen Aloe-Vera-Massage lohnen...

Webcam Los Christianos

Samstag, 16. August 2008

Calamares / Tintenfisch



Calamar
Loligo forbesi (Steenstrup, 1856)

Deutsch: Tintenfisch, Nordischer Kalmar / Spanisch: Calamar veteado / Englisch: Veined squid / Französisch: Encornet veine / Italienisch: Calamaro, Seppia comune / Portugiesisch: Lula.

Kopffüßer mit zehn Armen. Färbung: Rosa, rot und braun gesprenkelt. Körper zylindrisch mit langen seitlich bis über die Rumpfmitte reichenden dreieckigen außen abgerundeten Flossen. Acht kurze Arme mit je zwei Saugnapfreihen, zwei Fangarme mit ungleich großen Saugnäpfen in vier Reihen auf den Enden. Lebt meist in Schwärmen über lehmigem, sandigem und steinigem Meeresgrund in küstennahen Gewässern. Größere Exemplare ab 40 cm halten sich in tieferen Regionen zwischen 200 und 400 m auf. Ernährt sich von Krebsen, Garnelen, Schnecken und kleinen Fischen. Verbreitet im Atlantik und im Mittelmeer. Der Calamar ist bevorzugte Beute des
Thunfisches.

Größe maximal: 90 cm, normal: 20 cm.
Übliches Fanggerät: Potera (Tongefäß, Amphore).

Boquerones / Sardellen



Boquerón, Anchoa
Engraulis encrasicholus (Linnaeus, 1758)

Deutsch: Europäische Sardelle, Anchovis / Spanisch: Anchoa europea / Englisch: European anchovy / Französisch: Anchois commun / Italienisch: Acciuga europea, Alice.

Schlanker, zylindrischer Körper mit zugespitzter Schnauze, unterständigem Maul mit langer, bis hinter die Augen reichender Mundspalte, schwache Bezahnung, ohne Seitenlinie und mit großen Schuppen (ohne Kielschuppen). Rückenflosse ziemlich in Körpermitte. Schwanzflosse gegabelt. Rücken grün bis grünlichblau; Seiten silbrigweiß mit dunklem Längsband; Bauch silbrigweiß. Bauchflosse knapp vor dem Rückenflossenansatz. Ist ein Wanderer und lebt als Schwarmfisch im offenem Meer und zu bestimmten Jahreszeiten in Küstengewässer bis 400 m Tiefe. Ernährt sich von planktischen Krebsen und Fischlarven. Nutzfisch, der meist gesalzen oder als Ölkonserve auf den Markt kommt, aber auch frisch sehr gefragt ist. Zugleich wichtiger Nahrungsfisch für größere räuberische Fische. Anzutreffen in der Nordsee, im Mittelmeer und im Atlantik.

Größe maximal: 12 cm, normal: 9 cm.
Übliches Fanggerät: Stell- und Zugnetz, Ringwade-Schleppnetz.

Corvina / Adlerfisch


Corvina, Corvina blanca
Argyrosomus regius (Asso, 1801)

Deutsch: Umber- auch Adlerfisch / Spanisch: Corvina, Escurval / Englisch: Meagre / Französisch: Maigre commun, Courbine / Italienisch: Bocca d’oro / Portugiesisch: Corvina / Mallorquin: Corbina.

Der silbergraue Körper ist am Rücken mit feinen, dunklen Schräglinien bedeckt. Die Mundhöhle ist gelblich, goldfarben. Die Kopflänge entspricht dem 5- bis 9fachen Augendurchmesser. Die Seitenlinie besteht aus 50 bis 55 Schuppen. Die zweite Rückenflosse ist doppelt so lang wie die erste. Hinterrand der Schwanzflosse abgerundet. Die Brustflossen und die Bauchflossen sind fast gleich groß. Lebt über steinigem und sandigem Meeresgrund, über Fels und Geröll zwischen 50 und 200 m Tiefe. Ernährt sich von Fischen, Krustentieren und Seeschnecken. Bildet als Einzelgänger nur gelegentlich kleine Gruppen. Man findet ihn im Mittelmeer (dringt auch in den Suezkanal ein); im westlichen Schwarzen Meer und im östlichen Atlantik (zwischen Skandinavien und Senegal). Im Bereich der Kanaren häufiger bei den östlichen Inseln anzutreffen; bei den westlichen Inseln seltener und nur ausgewachsene Exemplare. Hervorragender und begehrter Speisefisch.

Größe maximal: 200 cm, normal: 60 cm, Gewicht bis zu 70 kg.
Fanggerät: Angel, Reuse, Ringwade (Schleppnetz).

Fischessen!

Mit aller Macht gestern einen Besuch in einem Fischrestaurant eingefordert! Und so fuhren wir dann in Richtung Santa Cruz. Unser Ziel: San Miguel de Tajao. Der kleine Ort mit Fischereihafen gilt noch als Geheimtipp für Freunde der frischen Meeresfrüchte (im Unterschied zu Los Abrigos!). Teilte mir mit Michael einen ganzen Fisch. Auf spanisch heißt er Corvina (Adlerfisch). Und als Vorspeise gab es Boquerones. Dazu leckere Mojos und Papas. Und den Rest von Angelas Tintenfischen habe ich auch noch geschafft... Gab ja ausreichend Vino tinto zum Nachspülen.



Der Ausblick auf das bunte Treiben am Badestrande war der richtige Hintergrund für das oppulente Mahl! Bin immer wieder sehr erfrischt allein vom Anblick des türkisblauen Meeres. Sicher, irgendwann hüpfe ich da auch mal hinein. Badehose habe ich dabei. Aber das kann noch etwas warten.

Heute haben wir Kalima, und bei 38 Grad im Schatten bleibt man am besten dort und meidet die Sonne. Außerdem gibt es ja Olympia im Fernsehen. Es reicht, wenn andere schwitzen.

Donnerstag, 14. August 2008

Nachtflug

Um 03:20h ging es heute Morgen in Frankfurt los! Nach etwa 5 Stunden Flugzeug bei teils heftigem Gegenwind sind Michael und ich um 7:20h Ortszeit auf dem Flughafen Reina Sofia (Teneriffa Süd) sanft gelandet. Michael, ein alter Freund von Angela, hat mich in Würzburg abgeholt und in Mainz beherbergt, von wo aus Hogi uns in aller Frühe zum Frankfurter Flughafen fuhr. Den Abend lang hatten mich Helga und Hogi mit Speis und Trank verwöhnt und mir so bei allerlei Gesprächen die Zeit verkürzt, bis es endlich los ging. Dank dafür!

Nach einigen kleinen Nickerchen komme ich so langsam auch psychisch hier an. Lucie, die Hündin, und Agathe, die Katze haben mich schnell wieder erkannt und schleichen mir seitdem um die Beine und lassen sich verwöhnen. Natürlich nicht nur die beiden Damen...

Leider ist die Internetverbindung über Handy nicht besonders flott, und so werde ich Bilder wohl hin und wieder vom Internet-Café aus einstellen müssen.

Stellt es euch also erst mal vor: Peter in kurzer Büchse mit farbenfrohem Hemd und passendem Hut. Die Bräune nimmt stündlich zu, meine Spanischkenntnisse nicht, wie ich heute beim Einkauf feststellen musste. Mir ist eine Tüte mit erfrischenden Getränken gerissen, obwohl mir nachweislich drei Verkäuferinnen dazu rieten, doch zwei Tüten zu nehmen. Ich lächelte sie freundlich an, derweil die Apfelschorle durch dem Mercado rollte. Muss wohl endlich Andreas Sprachkurs installieren und fleißig lernen.

Dabei wollte ich mal richtig faulenzen...

Dienstag, 5. August 2008

Aschaffenburg

Das vergangene Wochenende hat die Rumpftruppe der Bad Boys, also Werner, Wolfgang und meinerseiner Aschaffenburg und Umgebung erkundet. War wunderbar entspannend und überraschend angenehm und kurzweilig.
  • Schloss
  • Pompejanum
  • Jesuitenkrche
Und für Angela: wir können uns die Stadt gerne teilen, auch wenn sie ja nun eine fränkische ist. Was gibt es dafür besseres als Beleg denn die Tatsache, dass die Schlossweinstuben von der Würzburger Hofkellerei, und nicht vom Winzerverbad des Rheingaus bewirtschaftet werden?

Lohnenswert:

Gasthaus zum Goldenen Ochsen - DAS Gasthaus!
Angenehme Zimmer mit großzügigem Sanitärbereich, schönem Frühstücksraum, empfehlenswerter Gaststube. Und dazu noch preiswert. Was will man als Gast mehr? Für uns zudem genial gelegen zwischen Schloss und Pompeijanum.

Schlappeseppel - DIE Bierkneipe in Aschaffenburg



Gruß an die fidele Männerrunde, die uns so freundlich aufnahm und denen wir leider (fast) keine neuen Witze erzählen konnten. Falls einer von Euch das hier lesen sollte, spendiert mal einen Brüller. Habe die meisten leider wieder vergessen.

Weinstube Falstaff