Mittwoch, 17. September 2008

Mutter Lucie

In den letzten Tagen hat es sich ergeben, dass Lucie zumindest drei ihrer vier Welpen wiedersehen konnte. Inzwischen sind sie ja schon fast ausgewachsen, und kaum noch zu erkennen. Und neben ihrer zierlichen Mutter wirken selbst die kurzbeinigen Sprösslinge wie Riesen!

Der Wildeste von allen ist inzwischen Leo. Auch er wird bald nach Deutschland umziehen, und dann wohl so schnell nicht wieder nach Teneriffa kommen.


v.l.n.r.: Lucio, Lucie, Leo

Lucio hingegen, der früher mal Werner hieß, ist ein langbeiniger Spaßvogel geworden, der ganz lieb und manchmal aber auch wirklich trollig ist. Er war ein paar Tage zu Gast hier und hat sich prächtig mit Muttern verstanden. Und selbst zu Agathe war er nett, was die vornehme Siamkatze aber nicht so recht zur Kenntniss nahm. So manches Frauchen konnte Lucio aber auch nicht wirklich einschüchtern.


v.l.n.r.: Lucio, Leo

Und heute ist die freche Nora aus Deutschland angekommen. Zusammen mit Margit und ihrem Enkel Joshua. Nora hat schon lange vor der Finca die Nase in den Wind gehalten und schnell begriffen, wohin die Reise geht. Und kaum aus dem Auto beschnupperte sie jeden Stein und natürlich auch ihre Hundemama, die genauso überrascht war wie sie selbst. Die beiden werden in den nächsten Tagen noch viel Freude miteinander haben!

El Teide

Trotz der Behinderung haben wir uns entschlossen in die Canadas zu fahren. Eine überwältigende Landschaft, die mich da erwartete! Und ungeachtet der Schmerzen bin ich dann doch sehr viel gelaufen (für meine Verhältnisse), um nur ja alle wirklich spannenden Kameraperspektiven aufspüren zu können. Eine wahre Bilderflut muss nun gesichtet und bearbeitet werden. Also geduldet Euch noch eine kleine Weile, dann gibt es auch hier einige Aufnahmen zu sehen.

Will nun mein Wort halten:



Gegenüber des einzigen Hotels des gesamten Naturschutzgebiets befinden sich die Roques, die ein beliebtes Ziel von Touristen sind. Von der Aussichtsplattform aus hat man einen wunderbaren Blick.



Diese Aufnahme zeigt die Canadas von der Talstation der Teide-Seilbahn aus gesehen in östlicher Richtung.



In dieser kargen Mondlandschaft wurde schon so mancher Science-Fiction-Film gedreht. Hoffentlich nicht die erste Mondlandung?! Man hört da ja so einiges...

Der große Onkel!

Habe es ja zunächst nicht glauben wollen, dass es sowas hier gibt, aber inzwischen ist es tatsächlich passiert. Es hat geregnet! Nicht viel, aber doch so, dass die Fließen und Steine nass waren. Und schmierig. So kam es, dass ich beim Schlafwandeln ausrutschte und einen Saldo rückwärts machte und mit einem Fußtreffer auf eine harte Kante abschloss. War vermutlich filmreif, aber außer meinem Herrgott hat diese sportive Glanzleistung niemand gesehen. Ganz im Unterschied dann zu meinem großen Zeh, der immer dicker wurde und in allen Farben des Regenbogens (!) leuchtete. In einen normalen Schuh käme ich ohnehin nicht mehr hinein, und selbst meine Sandale ist auf's letzte Loch gestellt, damit mein zierliches Füßchen darin noch Platz finden kann. Das Gehen ist einzige Passion! Schleppe mich so von A nach B, wie es eben geht... Mist!

Donnerstag, 4. September 2008

Medano



Die Gasse am alten Fischereihafen in Medano ist heute gesäumt von Bars und netten kleinen Restaurants auf der Meerseite, auf der Stadtseite gibt es eine bunte Mischung an kleinen Geschäften, die mehr oder weniger nützliche Waren anbieten. Der Blick führt links über die inszenierte Hafenromantik nach rechts zur ins Meer hinaus ragenden Terrasse des charmant altmodischen Hotel Medano. Die Bars bieten meist zweistöckig Plätze an. Wer also unbedingt einen Sonnenbrand mit nach Hause nehmen will kann ihn sich bei einer Karaffe Vino del Casa holen. So braucht der Schmerz eine Weile um sich bemerkbar zu machen.

Mittwoch, 3. September 2008

Lucies neue Frisur



Nach zwei Stunden beim Friseur sah Lucie um drei Jahre jünger aus. Glaubte man vorher bei ihrem Anblick, dass Flokatis laufen können, so kann man jetzt doch tatsächlich erkennen, dass sie eine Hündin ist. Aber diesen Chic mag die Kleine gar nicht. Sie schmollt den ganzen Tag schon und findet ihren Seifengeruch widerlich! Es wird nicht lange dauern bis sie wieder den ganz speziellen Duft der Wildnis hat. So jedenfalls geht sie vorerst partout nicht unter Hunde. Was sollen die denn von einem denken? Den Menschen hingegen gefällt's. Auf der Straße schauen sich besonders weibliche Hundefreunde enztückt nach ihr um und streicheln sie einfach so, ohne zu fragen. Magie pur...

Kaminfeuer



Im September auf Teneriffa ein Kaminfeuer entzünden?! Ja. Denn hin und wieder wird es nachts dann doch etwas frischer. Und so kommt einem der Temperaturunterschied manchmal wuie ein Kälteeinbruch vor. Zugegeben, das ist Frieren bei hohen Temperaturen, aber so relativ ist denn nun die Wahrnehmung. Auf der Terrasse haben wir einen Keramikofen, der sich gut beschicken lässt und die Wärme auch speichern kann. Ein Monstrum zwar, aber ein anheimelndes.

Dienstag, 2. September 2008

Essen mit Gästen



Wie immer: der Fotograf bleibt anonym. Nicht ganz, Jürgen!



Wer es noch nicht weiß: Angela kocht himmlisch, was die Gefahr auf ein Minimum reduziert, dass ich hier auch nur ein Gramm abnehmen werde.



Gäste waren geladen, und so konnte ich bei der Gelegenheit meinen neuen Original-Panama-Hut vorstellen. Wollte ich schon immer mal haben.



Als Aperitif gab es eine Waldmeister-Bowle mit Orange. Den Waldmeister hatte Angela noch aus Deutschland mitgebracht. Werner wird sich erinnern?



Der Clou der Knoblauchsuppe waren die angerösteten Apfelstückchen und Knoblauchchips.



Schweinelendchen in Balsamico-Sauce mit Kokos-Polenta. Mit Parmesanspänen und Rosmarin (natürlich aus dem Garten) aufgepeppt.



Das Dessert: eine Mango-Creme mit exotischen Früchten.

Und bald könnt ihr auf unserer Koch-Homepage nachlesen, wie man das alles zubereitet:

www.koch-duo.de